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Es wurde konstruktive Kritik geäußert, dass der Aufruf zur ersten Demonstration etwas zu lang war und sich nicht klar von Extremisten abgrenzte. Außerdem solle deutlich gemacht werden, dass es nicht um Wulff persönlich, sondern um die politischen Gepflogenheiten im Allgemeinen geht. Deshalb möchte ich hier eine Seite aufmachen, in der inhaltlich unter den Veranstaltern abgestimmt wird, wie wir den Aufruf optimieren können. Goalgetter 14:03, 11. Jan. 2012 (UTC)

Neuer Input: Es wurde vorgeschlagen, die Demonstration weniger auf Christian Wulff als Person zu fixieren sondern als Demonstration gegen politisches Fehlverhalten, Korruption und Machtmißbrauch ... Hätte den Vorteil, dass man dies auch demonstrieren könnte - falls Wulff vor dem 11.2. zurücktritt. Was meint ihr? Goalgetter 10:52, 12. Jan. 2012 (UTC)

Idee: Der 11. Februar ist Jahrestag "Tag des Zorns" in Agypten, Husni Mubarak ist am 11. Februar 2010 dann endlich zurückgetreten. Wir könnten zu Beginn der Veranstaltung eine Schweigeminute für die Opfer des arabischen Frühlings machen und unsere Solidarität mit den bedrohten Bürgern in Syrien, im Jemen und in anderen Ländern ausdrücken. Goalgetter 12:16, 12. Jan. 2012 (UTC)


Entwurf - abgeänderte und gekürzte Fassung vom ersten Aufruf:

Wulff den Schuh zeigen!
Wegen des Verhaltens von Herrn Christian Wulff bezüglich seiner Kreditverträge und -konditionen, den unentgeltlichen Ferienaufenthalten, der Bezahlung von Werbeanzeigen und vieles andere sehen wir uns veranlasst, unseren Unmut über das Internet und in Form einer zweiten Demonstration kundzutun.

Ein solches Gebaren gepaart mit der Uneinsichtigkeit fördert die Politikverdrossenheit und ist unserer Demokratie abträglich.


Das Amt des Bundespräsidenten ist ein Amt des Wortes. Ein Inhaber dieses Amtes soll integer und wortgewaltig, ehrlich und vertrauenswürdig sein. Der Bundespräsident vertritt nicht nur die Bundesrepublik nach außen, er soll auch mahnende und moralische Instanz sein. Dies sehen wir als nicht mehr gegeben. Im Verlauf der Affäre wurde zudem Pressevertretern gedroht und Versprechungen in Bezug auf Transparenz nicht eingehalten. Die Entschuldigungsversuche waren halbherzig.

"Wir brauchen einen unbefangenen Bundespräsidenten" sagte Christian Wulff im Jahr 2000 an den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, der wegen einer Flugaffäre unter Druck geraten war. Wulff forderte sogar dessen Rücktritt. Wulff erklärte damals im "Focus", die SPD solle "Johannes Rau zurückziehen". Damit attackierte er den Präsidenten weit schärfer als seine Parteifreunde, die sich eher zurückhielten, um das Amt nicht zu beschädigen.
Wulff ruderte erst zurück, nachdem sich andere Unions-Politiker von seiner Rücktrittsforderung distanziert hatten. Er sei falsch wiedergegeben worden, erklärte Wulff gegenüber der "Berliner Zeitung". Zugleich betonte er aber, dass "wir gerade jetzt einen unbefangenen Bundespräsidenten" bräuchten und "ihn gegenwärtig nicht zur Verfügung haben".

Auch mit dem ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsident Gerhard Glogowski ging Wulff hart ins Gericht. 1999 geriet der SPD-Politiker Glogowski wegen der "Aida-Affäre" unter Druck. Dabei ging es um die Bezahlung eines Besuchs von Glogowski bei einer Opernaufführung in Kairo. Wulff betonte damals, Vorteilsannahme sei mit dem Amt des Ministerpräsidenten nicht vereinbar. Nach einer Reihe weiterer Vorwürfe trat Glogowski zurück. (Quelle Tagesschau.de)
Wir wollen mit der zweiten Aktion „Schuh zeigen“ Herrn Wulff auffordern, sein Verhalten zu überdenken und für sich die Konsequenzen zu ziehen, die er anderen vor Jahren angeraten hatte.

Die Veranstalter weisen explizit darauf hin, dass bezüglich der Rede des Bundespräsidenten Wulff zum Tag der Deutschen Einheit 2010 keine Kritik geübt wird. Die Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehöre ist eine realistische Beschreibung der religiösen Vielfalt unseres Landes. Diese religöse Vielfalt ist im Grundgesetz auch verankert und das ist gut so.

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